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Auszug aus www.help.gv.at ("Todesfall" - "Hinterbliebenenpension" ):

http://www.help.gv.at/Content.Node/19/Seite.190500.html

Witwer- bzw. Witwenpension

Die Witwer- bzw. Witwenpension ist eine Leistung, die dem hinterbliebenen Ehemann bzw. der hinterbliebenen Ehefrau eine soziale Absicherung garantieren soll.

Anspruchsvoraussetzungen:
  • eine Pension gebührt dem/der Witwe/r bei Tod eines/einer Pensionsversicherten bzw. eines/einer PensionsbezieherIn
  • es muss eine Mindestversicherungszeit des/der Verstorbenen in der Pensionsversicherung in Abhängigkeit vom Alter vorliegen
Höhe der Transferleistung
Achtung:

Die bisherige Berechnungsweise der Witwer- bzw. Witwenpension wurde mit 1. Juli 2004 aufgehoben.

Maßgebend für die Höhe der Witwer- bzw. Witwenpension soll in Hinkunft die Relation der Einkommen des/der verstorbenen und des/der überlebenden EhepartnerIn in den letzten zwei Kalenderjahren vor dem Zeitpunkt des Todes des/der Versicherten sein. Dadurch soll die Versorgungslage zum Todeszeitpunkt besser wiedergegeben werden als dies bisher der Fall war.

Für die Ermittlung des individuellen Prozentsatzes ist es vorerst erforderlich, das Einkommen in den letzten beiden Jahren des/der Verstorbenen und des/der Hinterbliebenen festzustellen, wobei folgende Formel gilt:
Berechnungsgrundlage des/der Hinterbliebenen
70 - 30 x --------------
Berechnungsgrundlage des/der Verstorbenen
Die Höhe der Witwer- bzw. Witwenpension beträgt ab einem Stichtag 1. Oktober 2000 (Todestag 2. September 2000 oder später) zwischen 0 Prozent und 60 Prozent der Pension des/der Verstorbenen.

Der Prozentsatz hängt zunächst von der Berechnungsgrundlage (Einkommen in den letzten zwei Jahren vor dem Stichtag) des/der EhepartnerIn ab:

  • 40-prozentige Pension

bei gleich hohen Berechnungsgrundlagen des/der Verstorbenen und des/der Hinterbliebenen

  • 60-prozentige Pension

wenn die Berechnungsgrundlage des/der Witwers/Witwe lediglich 1/3 der Berechnungsgrundlage des/der Verstorbenen beträgt

  • die Pension beträgt null

wenn die Berechnungsgrundlage des/der Witwers/Witwe um mehr als 2 1/3 mal höher als die des/der Verstorbenen ist

  • Erhöhung der Pension auf 60 Prozent

ist bei einer Hinterbliebenenpension unter 60 Prozent das Gesamteinkommen des/der Überlebenden niedriger als EUR 1.526,05, wird sie auf 60 Prozent erhöht, höchstens aber so weit, bis das Gesamteinkommen EUR 1.526,05 erreicht (60 Prozent dürfen aber dabei keinesfalls überschritten werden)

  • keine Witwer- bzw. Witwenpension

erhalten Personen, deren Erwerbseinkommen oder Erwerbsersatzeinkommen das Doppelte der jeweiligen Höchstbeitragsgrundlage überschreitet (derzeit monatlich EUR 7.260,—)
Die Auszahlung der Pension erfolgt monatlich im Nachhinein, jeweils am 1. des Folgemonats. Im April und September wird die Pension in doppelter Höhe (Pensionssonderzahlung) angewiesen.
Achtung: Die Höhe der Pension darf bei geschiedenen EhepartnerInnen in der Regel nicht höher sein, als die Höhe der Unterhaltsverpflichtung bzw. der tatsächlichen Unterhaltsleistung.


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